«Bliib muetig dra!» Mein Motto für dieses Jahr hat mich in den letzten Monaten immer wieder begleitet. In meinem Business-Rückblick auf das erste Halbjahr 2023 wird deutlich, dass es mich manchmal herausgefordert, aber vor allem immer wieder motiviert hat.

Ich bin grundsätzlich eine Frau, die nach vorne schaut und nicht ständig in der Vergangenheit festhängt. Allerdings habe ich längst erkannt, wie wertvoll es ist, über Vergangenes zu reflektieren. Manchmal ist mir nämlich schnell nicht mehr bewusst, wofür ich meine Energie und Zeit eingesetzt habe. Deshalb schaue ich jetzt auf das erste Halbjahr zurück und sehe, was gut und hilfreich war und was nicht so gut gelaufen ist. Ich überlege mir auch, was ich vielleicht vermieden habe und was ich daraus lernen kann. So würdige ich all die schönen und erfreulichen Dinge genauso wie die schwierigen und herausfordernden.

In diesem Halbjahres-Rückblick spule ich gedanklich meinen persönlichen/beruflichen Film zurück und bleibe an einigen wichtigen Stationen stehen. Wenn du Lust hast, mich dabei zu begleiten, dann freue ich mich darüber.

 

4 Wochen-Online-Kurs: «Gschtalt dis Läbe!» geht an den Start.

Hättest du Freude daran teilzunehmen, fragte mich mein Mann, als ich ihm vom Online-Kurs-Programm «Somba Kickstart» erzählte. In diesem Gruppen-Coaching geht es darum, einen ganz neuen 4-wöchigen Online-Kurs zu entwickeln und auch durchzuführen. Ja, ich hätte Freude, meine Antwort war glasklar, denn ich liebe es, etwas Neues zu entwickeln und mich gleichzeitig weiterzubilden.

Allerdings war mir bei dieser Entscheidung noch nicht bewusst, wie viel es mich kosten würde. Da der Kurs in Englisch abgehalten wurde, war schon die Sprache eine Herausforderung für mich. Dazu kam, dass ich ein völlig neues Kurskonzept entwickeln und extrem viel über Technik lernen musste, die im Hintergrund bei einem Online-Kurs abläuft.

Das Herausforderndste geschah aber in mir drin. Selbstzweifel, Selbstkritik, hohe Ansprüche an mich selbst; sie kamen wie ungebetene Gäste und machten sich breit, forderten Raum und Energie. Ich musste ihnen immer wieder klare Grenzen aufzeigen. Mit dieser Herausforderung waren auch die anderen Kursteilnehmerinnen konfrontiert. Auch viele von ihnen wurden von diesen lästigen Gästen nicht verschont.

Einmal mehr realisierte ich, wie stärkend und motivierend eine Community ist, in der wir einander Mut machten, Schritt für Schritt umzusetzen und mutig etwas zu wagen. Wie toll, es ist gelungen. Mehr dazu habe ich im Business-Rückblick März 2023 geschrieben.

Frau mit Certificate in der Hand

Certificate of Completion. Mein 4-wöchiger Online-Kurs «Gschtalt dis Läbe!» ist entstanden und ich habe ihn mit viel Freude und Herzblut durchgeführt.

 

Wenn ich heute zurückschaue, bin ich glücklich und zufrieden, dass mein 4-wöchiger Online-Kurs «Gschtalt dis Läbe!» geboren ist und ich ihn mit 19 tollen Frauen durchführen konnte. Besonders freut mich, dass ich viele positive Rückmeldungen von Frauen erhalten habe. Sie sagten mir, wie ihnen diese Module weitergeholfen haben, wie sie dadurch gestärkt wurden. Falls du das nächste Mal auch dabei sein möchtest, kannst du dich jetzt unverbindlich auf die Warteliste: «Online-Kurs Gschtalt dis Läbe!» nehmen lassen.

Dankeskärtli

Solche liebevoll gestalteten Dankeskärtli sind etwas ganz Besonderes und Wertvolles in einer Zeit, da vieles per Kurznachricht übermittelt wird.

 

Erste-Hilfe-Übung zum Durchatmen: Endlich ist sie da

Schon lange stand es auf meiner To-do-Liste; ein Angebot zu kreieren, das keinen Franken kostet und Menschen trotzdem viel Mehrwert bietet. Etwas, das besonders auf Frauen ausgerichtet ist, die zwischen Familie und Beruf hin- und hergerissen sind und dabei oft zu kurz kommen. Es soll Menschen helfen, die sich gestresst fühlen und denen gerade alles über den Kopf wächst.

Jetzt ist es geboren und ich kann diesen Punkt zufrieden abhaken. Enstanden ist eine kreative Übung, mit der aus einem Stressberg ein Mini-Hügel (oder mindestens überschaubarer😅). Tatsächlich hilft diese Übung, wieder durchzuatmen und mit Zuversicht weiterzumachen.

Auch bei diesem Projekt habe ich mir Hilfe geholt und ein Programm gebucht. Marike Frick, Journalistin und ihr Team haben mich beim Haken-dran/Freebie-Sprint professionell, wertschätzend und souverän unterstützt. Gemeinsam haben wir bei der Idee gefiltert, am Wording geschliffen und dafür gesorgt, dass es mit der Online-Welt geteilt wird. Äusserst dankbar bin ich auch für meinen Mann, der mich nicht nur moralisch, sondern auch beim Layouten tatkräftig unterstützt hat.

Besonders freue ich mich darüber, dass diese Übung so hilfreich ist. Ich habe sie vor Jahren entwickelt, weil ich damals etwas für mich brauchte, das schnell wirkt, sofort Erleichterung schafft und mich wieder handlungsfähig macht. Dass es unterdessen auch meine Kundinnen und Kunden für sich anwenden und nutzen können, das freut mich sehr.

Wenn ich jeweils am Anfang eines solchen Projektes stehe, dann kommt es mir oft vor, wie wenn ich selber wie vor einem Berg stehen würde. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, dass es zur vorgegebenen Zeit fertig sein wird. Meine Erste-Hilfe-Übung zum Durchatmen konnte ich darum gerade selber testen. Ich habe erkannt: Erst wenn ich Schritt für Schritt umsetze und mich nicht von 1000 Einwänden bremsen lasse, beginnt etwas zu entstehen, sich zu entwickeln und plötzlich ist es da. Mein Jahresmotto «Bliib muetig dra!» lässt auch hier wieder grüssen.

Erste-Hilfe-Übung zum Durchatmen

 

Meine Angebote: Endlich im Überblick.

Was machst du genau, wurde ich kürzlich wieder gefragt. Was bietest du alles an? Für mich ist es so klar, was ich mache, was ich anbiete, dass ich wie selbstverständlich davon ausgehe, dass es auch für andere klar ist. Das stimmt natürlich nicht und so habe ich mir meine Angebotsseite vorgeknöpft, um eine kurze Übersicht zu geben.

Die Herausforderung lag für mich darin, mich auf meine Hauptschwerpunkte zu beziehen, auch wenn ich zusätzlich noch anderes anbiete. Darum habe ich mir nochmals das halbe Jahr im Überblick angeschaut und gesehen, welche Angebote in meiner Coaching- und Supervisions-Praxis am meisten Raum einnehmen.

Kuchendiagramm Angebote esther-nogler.ch

Schwerpunkte meiner Tätigkeit in meiner Beratungs-Praxis

 

Auf meiner Angebotsseite steht: Dein Leben findet JETZT statt – du kannst es gestalten! Genau darum geht es mir, Menschen dabei zu unterstützen. Sei es mit einem Life Coaching, einer Supervision, einem Lehrsupervisions-Prozess oder einem tollen Workshop. Während ich alle meine Angebote sehe, bin ich so glücklich und dankbar, dass ich diesen grossartigen, sinnstiftenden Job ausüben darf. Wie toll, dass ich mit meinen Begabungen, Talenten, meiner Fachkompetenz, meiner langjährigen Erfahrung und mit viel Herzblut andere fördern darf und dabei auch immer wieder selbst beschenkt und beglückt werde.

Angebote

Meine neue Angebots-Seite

 

Mein Blogabenteuer geht weiter

Ganz still und heimlich habe ich die Schwelle geknackt und gehöre jetzt mit über 50 Blogbeiträgen bei der Content Society von meiner Blog-Mentorin Judith Peters zu den erfahrenen Bloggerinnen. Sie meint, die erste Hürde sei bei 10 Blogartikel. Anscheinend schafft ein grosser Teil diese Hürde leider nicht, weil viele vorher aufgeben. Jetzt da ich darüber schreibe, realisiere ich, dass ich diesen Moment der 50er-Hürde gar nicht richtig gewürdigt habe. Das muss ich dringend nachholen. Mein Ziel ist es, auch die 100er-Grenze anzusteuern, damit ich dann gut beurteilen kann, ob ich weiter bloggen will oder eben nicht.

Mein Halbjahresziel von 13 Blogbeiträgen habe ich erreicht. Es ist immer wieder spannend, zu beobachten, welche Beiträge auf besonderes Interesse stossen. In diesem ersten Halbjahr 2023 war es der Artikel: Was ist Impathie und warum sie so wichtig ist. Während viele einen sehr guten Zugang zur Empathie haben, fällt es ihnen ungleich schwerer sich selber einfühlsam zu begegnen und sich zu verstehen.

Impathie versus Empathie, 2 Strichmännchen

Impathie und Empathie, beides wichtige Fähigkeiten für gute Beziehungen

 

Zusätzlich habe ich diese Themen verbloggt:

6 Mal habe ich zudem beim Blogformat 12 von 12 mitgemacht. Bei diesem dokumentiere ich jeweils meinen ganz gewöhnlichen Alltag am 12. Tag des Monats mit 12 Bildern und trainiere dabei, achtsamer durch den Tag zu gehen.

Gemeinsam sind wir stärker und vieles geht leichter – das erlebe ich immer wieder in dieser Blog-Community, in der wir uns gegenseitig unterstützen, Feedback geben und uns Judith immer wieder mit neuen Themen inspiriert. So bleibe ich vorläufig dabei und tausche mich regelmässig mit meinem Blog-Buddy Claudia Kielmann von Stark nach Trennung aus.

 

Beziehungen: Leben pur

Nebst einigen beruflichen Schwerpunkten und beruflichen Beziehungen, sind mir gute persönliche, familiäre Beziehungen wichtig, wie ich das hier beschrieben habe. So habe ich Beziehungen zu Menschen, die mir wichtig sind, bewusst gepflegt und mir dafür immer wieder Zeitfenster reserviert.

Wenn ich auf das erste Halbjahr 2023 zurückschaue, dann sind es verschiedene Highlights und besondere Momente gewesen. Ein paar wenige siehst du hier:

 

Mit meinem Ehemann durch dick und dünn

Gemeinsam Spass haben, auch wenn wir bereits den 42. Hochzeitstag gefeiert haben, ist das möglich? Ja, das geht. Wir geniessen es, dass wir das Leben teilen dürfen und sind sehr dankbar, dass die Krebskrankheit von Padruot nicht weiter fortgeschritten ist.

Mann mit zwei Kiwihälften vor den Augen

Ein Kiwi-Blick beim Zmörgele auf unserer Dachterrasse.

Unterwegs mit den Menschen, die mich besonders in meiner Kindheit geprägt haben

Auszeit mit meiner Mutter und meinen 4 Geschwister mit ihren Ehepartnern. Ein verlängertes Wochenende im Schwarzwald war ein weiteres Beziehungs-Highlight. Wir haben nicht nur fein gegessen, die Wellnessoase genossen, durch das Dörfchen flaniert, sondern auch die Möglichkeiten der Umgebung ausgenutzt, wie z. B. hier in einer Schlucht, die mir ein Regenwaldfeeling gab.

Regenwaldstimmung, vermooste ÄSTE

Ich liebe diese Regenwaldstimmung (.. ohne dass ich Angst vor Bären zu haben brauche, wie im Regenwald in Kanada.)

Familie geniessen

Ein paar Ferientage an den Auffahrtstagen am Meer mit meiner Tochter und ihrer Familie. Auch wenn das Wetter nicht wie gewünscht war, haben wir uns nicht davon abschrecken lassen und haben es sehr genossen.

Kind am Meer springt dem Betrachter entgegenFrau mit Kind am Muscheln sammeln
Wir haben viel Spass beim Muscheln sammeln gehabt und immer wieder neue Kostbarkeiten entdeckt.

Trauer und Abschied: 

Trauer gehörte auch zum ersten Halbjahr. So sind wir traurig, dass wir unseren lieben Schwager loslassen mussten und gleichzeitig dankbar, dass er von seinem Krebsleiden erlöst wurde und eine Perspektive hatte, die über sein Leben auf dieser Welt hinausgeht.

Herzlich willkommen!

Wir freuen uns riesig! Unser 6. Enkelkind ist geboren und wir sind hin und weg über dieses Wunder. Die Kleine hat unser Herz im Sturm erobert. Was für ein Geschenk.

4 Generation Baby in der Mitte

4 Generationen am Feiern. Wir haben allen Grund dazu. Es ist das 23. „Urgrosschind“ meiner Mutter und unser 6. Enkelkind.

 

Mini-Urlaub im Rosenpark

Es hat einfach alles gepasst im Rosenpark «Ettenbühl». Das Wetter ist traumhaft gewesen, die Rosen haben wunderschön und in einer riesigen Vielfalt geblüht und das Hotelzimmer im englischen Stil war richtig passend. Um 18.30 hat der Park geschlossen, aber wir als Hotelgäste konnten auch nachher und in der Nacht in den Park. Ich bin mir so richtig als VIP vorgekommen. Am Morgen bin ich extra sehr früh aufgestanden, um es voll auszukosten, bevor die Besucher um 9.00 Uhr wieder eintrudelten.

Frau blickt zwischen Rosen hindurch

Ich geniesse die wunderbar blühenden Rosen, die Düfte, das viele Grün, die Bäume und den Park.

Baumallee in einem Rosenbark

Wunderbare Morgen-Stimmung hier im Rosenpark «Ettenbühl». Als Frühaufsteherin habe ich die friedliche Stimmung und die Ruhe geniessen können.

Mit dem E-Bike quer durch die Schweiz:

Es stand schon lange auf meiner Bucketliste und in einer etwas abgekürzten Form haben wir es durchgezogen. Padruot und ich haben viele schöne Stunden erlebt, ein Dorf voller Störche bestaunt, die Natur genossen und zwischendurch etwas Süsses genossen.

Mann vor Velo mit Eisbecher in der Hand

Das Warten vor der Gelateria war lang, hat sich aber anscheinend gelohnt. Findest du heraus, in welcher Stadt wir angehalten haben? Sie gilt als schönste Barockstadt der Schweiz.

Erdbeertörtchen

Ein weiterer „Genuss-Stopp“ war in einem Dorf, in dem es auf praktisch jedem Hausdach Störche hat. Kennst du dieses Storchen-Dorf in der Schweiz? Es fäng mit A an.

 

Fazit

Das erste Halbjahr ist bereits Geschichte. Auch wenn ich meine Umsatzziele nicht erreicht habe, ist so viel Neues und Tolles entstanden. Immer wieder habe ich mir Hilfe und Unterstützung geholt, mich coachen lassen und meinen Horizont durch Weiterbildungen erweitert. Dadurch bin ich stärker geworden, habe mich weiterentwickelt und kann mehr mit anderen teilen. Es ist mir auch bewusst geworden, wie unglaublich wichtig gute persönliche Beziehungen sind. Ich fühle mich beschenkt und bin motiviert für’s zweite Halbjahr 2023.

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