Dinge, die du (vielleicht) noch nicht über mich wusstest.

  1. Als Mittleres von fünf Kindern bin ich 1960 in Zürich geboren und am Dorfrand in Oberhausen/Glattbrugg (Schweiz) aufgewachsen.
  2. In den ersten Schuljahren bin ich so gerne in die Schule gegangen, dass ich traurig war und weinte, als im Sommer die Schulferien begannen.
  3. Die Krönung einer Königin mitzuerleben, war ein absoluter Höhepunkt in meiner Kindheit. Ich durfte meinem Grossvater über die Schulter schauen und zusehen, wie er als Imker eine Bienenkönigin mit einem farbigen Punkt verzierte. Immer noch erinnere ich mich an die ganz eigene Duftmischung, zwischen Tabak und Waben, die sich im Raum verbreitete.
  4. Eine mutige Entscheidung, die ich nie bereut habe, traf ich mit gut 20 Jahren, als ich Padruot heiratete. Unterdessen gehen wir seit über 40 Jahren zusammen durch dick und dünn.
  5. Meine Muttersprache ist Deutsch und ich habe Rätoromanisch (eine der 4 Landessprachen der Schweiz) gelernt, weil ich die Muttersprache meines Mannes verstehen wollte.
  6. In wenigen Sekunden kann ich mich in Ferienstimmung bringen, wenn ich mich über einen Toaster beuge und den Duft von geröstetem Brot wahrnehme und die emporsteigende Wärme spüre.
  7. Mein beruflicher Weg startete mit meiner Erstausbildung zur Kauffrau in einer Grossbank (damals SBV) am Paradeplatz in Zürich. An meinem allerersten Arbeitstag habe ich gefühlt 1000 Mal auf die Uhr geschaut, weil mir der Tag endlos lang erschien.
  8. Ich bin ein „Ferienmuffel“ und muss mich oft zuerst überwinden, weit weg ins Ausland zu reisen.
  9. In meinem Ferienkoffer sind meistens Fachbücher dabei.
  10. Mit meinem beruflichen Quereinstieg in die Floristik habe ich mir 1998 einen grossen Traum erfüllt und nachher mehr als 10 Jahre mit einem Teilzeitpensum bei der Blumen-Oase GmbH mein Hobby und meine Leidenschaft für Floristik ausgelebt.
  11. Ich bin ein Morgenmensch und liebe es, morgens früh aufzustehen und im Frühling dem ersten Vogelgezwitscher zuzuhören.
  12. Den Morgen beginne ich am liebsten in Ruhe bei einer Tasse Kaffee, ausgerüstet mit Notizbuch und Stift. Dann meditiere ich über einen Text aus der Bibel und notiere meine Gedanken dazu.
  13. Mein Name Esther und die Bedeutung «der Stern», «die Strahlende» hat mir immer gefallen. Ich war stolz, wie die persische Königin zu heissen, über die in der Bibel eine spannende Geschichte zu lesen ist.
  14. Das Glück, dreifache Mutter und Schwiegermutter zu sein, ist schwer zu beschreiben und fasse ich heute am liebsten mit DANKBARKEIT zusammen.
  15. Ich bin unterdessen 6faches Grossmami und meine Enkelkinder haben mein Herz im Sturm erobert.
  16. Ich mag den Geschmack von Maracujas. Bei einer Reise auf Madeira habe ich diese Frucht erst kennengelernt und habe dann bei jeder Gelegenheit ein Maracuja-Getränk bestellt.
  17. Schon mehrmals ist es mir passiert, dass ich vergessen habe, rechtzeitig aus der Bahn auszusteigen, weil ich mich so stark in ein Fachbuch vertieft oder ein Konzept erarbeitet habe und dabei die Zeit total vergessen habe.
  18. Bei meiner ersten Beratungs-Ausbildung habe ich mich 1991 im Bereich Persönlichkeitsberatung zur Farb- und Modestil-Beraterin ausbilden lassen.
  19. Es fasziniert mich, was Menschen mit dem, was sie sind und haben, machen können. Darum entwickelte ich mich ab 1998 im Bereich Beratung weiter und besuchte verschiedene Beratungsausbildungen (Psychosoziale Beratung/Seelsorge, Coaching, Supervision und Lehrsupervision).
  20. Ein besonderer Moment war, als ich meine Firma nogler-coaching am 17.2.2010 als Einzelfirma ins Handelsregister eintragen liess.
  21. Mit einigem Herzklopfen unterzeichnete ich den Mietvertrag für meinen ersten eigenen Praxisraum in Wettswil a. A. Um das erste Schild vor der Praxis anzubringen, wartete ich einen Samstag ab, damit mich möglichst wenig Leute dabei beobachten konnten, weil ich Hemmungen hatte, mich so öffentlich zu zeigen 😉.
  22. Dank der Epidemie im 2020 hat sich mein Online-Business ausgeweitet und meine ersten Online-Workshops, Online-Gruppen-Supervisionen fanden statt. Ich finde es grossartig, dass räumliche Distanz kein Hinderungsgrund mehr ist, was sich meine Kund*innen fördern lassen können.
  23. Mein erster Fernsehauftritt (Schweizer Fernsehen) war im März 2021 beim „Fenster zum Sonntag“ zum Thema „Wut im Bauch“ und hat mich massiv aus meiner Komfortzone herausgeholt.
  24. Als ich 2003 ein Vorstandsmandat bei einer grossen Baugenossenschaft mit über 1000 Wohnungen übernahm, hätte ich nicht gedacht, dass ich so viel Spannendes erleben würde und dieses Mandat beinahe 20 Jahre ausüben würde.
  25. Als Baby habe ich einen Unfall überlebt. Ich wäre beinahe erstickt, weil ein Kind Asche in meinem Kinderwagen gekippt hat.
  26. Ich bin das mittlere von 5 Kindern und habe 3x so viele Schwestern, wie Brüder. Wir sind alle innerhalb 6 Jahren geboren.
  27. Meinen allerersten Fernkurs begann ich mit ca. 8 Jahren und zog dieses Projekt über lange Zeit durch. Es ging darum, spielerisch zu entdecken, was Jesus und die Bibel uns lehrt und welche Bedeutung es für uns hat. Meine Freude am Lernen und an Weiterbildungen ist geblieben.
  28. Ich habe schon 100te von km Nähfaden vernäht. Der Erstberuf meine Mutter war Damenschneiderin und so hat sie mir alles rund ums Nähen beigebracht. Gefühlt gab es nichts, was ich nicht hätte nähen können.
  29. Obwohl ich als schüchtern bezeichnet wurde, wurde ich in der Oberstufe zur Klassensprecherin gewählt.
  30. Bei meinem einzigen längeren Auslandsaufenthalt lebte ich in London und besuchte eine Handelsschule.
  31. Meine Verlobungsfeier fand am 5. Juni 1980 auf 1897 m Höhe in Morteratsch im Engadin statt. Der Morteratschgletscher ging seit dieser Zeit um viele Meter zurück.
  32. In meinem Ehering ist ein Vers aus der Bibel aus Psalm 86,11 eingraviert. Der Ring ist unterdessen ein paar Grössen ausgeweitet und um einen Edelstein ergänzt worden.
  33. Meine Lieblingsfächer in der Schule waren Sport und Handarbeiten/Werken.
  34. Dank einer Silbermedaille beim Sportabschluss konnte ich an die kantonale Schulsport-Meisterschaft gehen. Das war der Höhepunkt meiner sportlichen Karriere😉. Seither bin ich nur noch „Genuss-Sportlerin“.
  35. Ich war als „Singmeiteli“ (Singmädchen) bekannt, weil ich jeweils als Mädchen singend durchs Dorf nach Hause ging.
  36. Floristik finde ich grossartig. Wenn ich Blumen und Florales sehe, sprudeln bei mir Ideen, was ich damit machen könnte und wie ich sie als Deko nutzen könnte. Dabei kann ich die Zeit völlig vergessen.
  37. Ich bin jeweils ganz erleichtert und beschwingt, wenn ich etwas in die „Brockenstube“ gebracht habe. Der Gedanke, dass ich meinen «Ballast» loswerde und dabei anderen diese Dinge nützlich sein können, finde ich beflügelnd.
  38. Im Kleider wechseln habe ich viel Übung, denn es gibt Tage, das wechsle ich mehrmals mein Outfit bis es mir passt und dem wechselnden Wetter angemessen erscheint.
  39. Kaffee trinke ich seit vielen Jahren am liebsten schwarz und ohne Zucker, auch wenn ich mir das früher nie vorstellen konnte.
  40. Ich liebe es, Beeren direkt frisch ab dem Strauch zu essen und ganz besonders Himbeeren.
  41. Am liebsten lasse ich mich vom Gesang der Amseln wecken.
  42. Sehr bereichernd erlebte ich die Zeit, als ich mehr als 10 Jahre in Wettswil a. A. ein Gesprächsforum für Frauen leitete, die sich persönlich weiterentwickeln wollten. Dabei habe ich viele interessante Referentinnen engagieren können, die zu einem spannenden Lebensthema referiert und inspiriert haben.
  43. Mit der Ausbildung zur Erwachsenenbildnerin (SVEB1) habe ich mir wertvolles Rüstzeug geholt, das mir heute hilft, meine Erkenntnisse in Workshops kreativ weiterzugeben.
  44. Mit der höheren Fachprüfung im Bereich psychosoziale Beratung habe ich mein Beratungs-Profil geschärft und bin seit 2015 als Prüfungsexpertin für die HFP engagiert.
  45. Etwas Neues zu entwickeln, begeistert mich. Dass mein Foulard-Kurs, den ich neu entwickelte, auf so riesiges Interesse stossen würde, hat mich überrascht. Es war wie eine Welle, auf der ich sogar ohne Surf-Kenntnisse reiten konnte.
  46. Mein Spitzname zu Hause war „Esthi-Butzi-Nöggi-Töggi-Finöggi“. „Finöggi“ ist eine Bezeichnung für ein feingliedriges und schüchternes Mädchen.
  47. Kaum etwas ist für mich entspannender, als gemütlich in einer Hängematte zu lesen oder nachzudenken. Seit mein Mann mir ein ultraleichtes Modell geschenkt hat, spricht nichts mehr dagegen, sie auf Ausflüge mitzunehmen.
  48. Seit ich ein E-Bike habe, fahre ich wieder gerne mit dem Fahrrad und habe mit meinem Mann zusammen schon viele Ausflüge gemacht.
  49. Eine Reise, die mir nachhaltig in Erinnerung blieb, führte von Delhi nach Jaisalmer in Indien. Beim Warten auf den Nachtzug, beobachtete das bunte Treiben der vielen, vielen Menschen in der Bahnhofshalle und war überflutet von den Eindrücken. Dass zudem Ratten, die auf den Geleisen herumhuschten, fand ich richtig gruselig. Es war für mich ein Kulturschock pur!
  50. Ich habe 3 Instrumente spielen gelernt, Klavier, Gitarre und Querflöte. Aktuell stehen die Instrumente jedoch meistens unberührt herum.
  51. Baustellentrips gehörten zu unserem Standard-Ausflug während der Kindheit. Wir kannten jede Baustelle in der näheren Umgebung. Immer noch könnte ich stundenlang neben einer Baustelle stehen und den Arbeitenden zusehen.
  52. Die erste Single (Schallplatte), bei der ich als Kind mitgesungen habe, wurde in unserer Wohnstube aufgenommen.
  53. Ich bin ein absoluter Listenfan. Wenn ich etwas als erledigt abhacken kann, fühle ich mich beschwingt und motiviert.
  54. Birken mag ich ganz besonders; der helle, weisse Stamm, die feinen biegsamen Äste, die gute Bodenverankerung. Sie erinnern mich auch an eine Kindheitserinnerung. Damals lag ein gefällter Stamm auf dem Platz vor unserer riesigen Scheune. Ich zupfte die einzelnen Fasern der Birkenrinde weg und stellte mir vor, dass das eine Art Bancomat sei, an dem ich immer wieder neue Scheine beziehen konnte. Ich fühlte mich sehr reich!
  55. Meinen ersten Impulsletter versandte ich im Juni 2021 und war glücklich, dass ich das technisch mit Active Campaign hingekriegt hatte.
  56. Ich liebe es, ihn ein Blumenfeld zu liegen und habe schon eine ganze Sammlung von Bildern in unterschiedlichen Blumenwiesen.
  57. Ich mag den Duft von neuen Büchern.
  58. Besonders gerne esse ich Kartoffeln. Ich mag sie in unterschiedlichsten Formen, „Gschwellti“, Rösti, Kartoffelstock und Gratin. Ich esse sie nicht nur gerne, sondern pflanze diese unscheinbare Knolle auch gerne im Garten an.
  59. Mein Lieblingsmärchen war Aschenbrödel.

 

Frau lehnt sich an riesigen Strohballenr

Eines meiner Lieblingsfotos. Schon lange stand auf meiner Bucket List der Wunsch, einmal auf einen solchen riesigen Strohball zu klettern. An einem warmen Spätsommertag war es dann endlich so weit. Wenn ich das Bild anschaue, kommt es mir vor, wie wenn ich sofort die angenehme Wärme und die Strohhalme spüren würde.